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Adamon
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Alter : 51

BeitragThema: In Schritten:   Di Jun 02, 2009 8:55 pm

"Die Sterblichkeit hatte Einzug gehalten", - der Tod wurde zu´r Grenze, zu´m äusseren Masstab
 einer inneren, unsterblichen Wesenheit ...

Während der nun in Endlichkeit gefallene Körper starb, - "schlief" das eigentliche, ganzheitliche
Wesen, - bis es eines Morgens wieder erwachte ...
- Und das hatten die frühen Menschen offensichtlich nicht vergessen, - spiegeln es doch
  Ihre Riten wieder ...

Helmut Uhlig:

 Johannes Maringer schliesst aus der "Schlafhaltung", die man vielen Toten bei der Bestattung
 gegeben hat, der Frühmensch habe im Tod eine Art "Schlaf" gesehen. - Dabei könnte an einen
 Zustand ähnlich dem des Embryos im Mutterleib gedacht worden sein, - was auch eine Erklärung
 für die häufig vorkommende embryonale Stellung der Toten wäre. -

Anm.: Die grundlegende "Dreieinigkeit" war gebrochen, - das bedeutete auch,
- die Gesamtkraft folgte ab nun einem "dualen Schöpfungszyklus", - der bald zu´m Masstab
allen Lebens wurde, - abgesehen von immer wiederkehrenden "Mittlern zwischen den Welten",
- die bereits damals "die Rückführung des Menschen initiierten". -

Anne Bancroft:

 "Dem Schamanen geht es vor allem darum, den als unbefriedigend empfundenen Zustand
  des allzu Irdischen zu überwinden, und wieder in den Besitz der ursprünglichen Reinheit
  und Unschuld zu gelangen"...
 
 Anm.: Worin wir nichts anderes wiederfinden, als "Sehnsucht nach unserer ursprünglichen
 ganzheitlichen Einheit mit uns selbst" ...

Bancroft weiter:

 "Ehe sich der Schamane auf seine spirituelle Reise begibt, muss er jenen "Akt der Entdeckung
  seiner Freundschaft zu Tieren" vollziehen, - er "muss die Übereinstimmung, die vor dem "Sündenfall"
  zwischen Tier und Mensch bestanden hatte, - wiederherstellen". -

 Anm.: Nur war eben dieser "Sündenfall", dieser "Fall in die Sünde" nichts anderes als
 "unser Abstieg in die Trennung" = aus der "Einheit" in den "Zwei-fel" ...
 (Das Wort "Sünde" leitet sich von althchdt. "Sinte" ab, und bedeutet "Trennung". -)
 
 Der Schamane "überwindet nun als Mittler zu´m ursprünglichen Allbewusstsein diese Trennung",
 - stellt damit "die ursprüngliche Einheit wieder her", - und damit auch "die Freundschaft zu den
   Tieren" = "sein Eins-Sein mit Ihnen"...

Bancroft:

"Nach wie vor gibt es primitive Volksgruppen, die noch von den mystischen Zeiten zu berichten
 wissen, - in welchen jedes einzelne Stammesmitglied sich in ein Tier verwandeln, um somit am
 Leben seiner Urahnen teilhaben konnte. -
 - Heute ist dieses Privilig nur noch den Schamanen vorbehalten". -

Anm.: Was auch seine triftigen Gründe hat, - die ursprüngliche "Einheit von Mensch und Tier"
          muss an dieser Stelle in der Tat umfassender ausgeleuchtet werden ...

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